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Opera und Ballet Theater Alisher NavoiNavoiy-Opern- und-Ballettheater, das von Scusev, dem Erbauer des Leninmausoleums auf dem Roten Platz, errichtete Theater ist im typischen Baustil der Stalinzeit errichtet worden. Früher befanden sich hier instabile, wackelige Lädchen, im nassen Herbst konnte man diesen Stadtteil nur mit Stiefeln betreten, da man im Schlamm steckenblieb. Das Viertel hieß Pjan-Basar, was soviel wie >Trinker-Basar<, bedeutet, weil so viele Weinhändler hier ihre Läden hatten. 1933 wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, den Alexej Scusev gewann (auch der Kazaner Bahnhof in Moskau stammt von ihm). Außen mischt sich Neoklassik mit Elementen mittelasiatischer Architektur. Als die Kunst noch >dem Volke< gehörte, wurde ein Theater errichtet, das die Werktätigen an ihre Arbeit und Herkunft erinnern sollte: begonnen 1940 und vollendet 1947 - unter Mitarbeit japanischer Kriegsgefangener. Durchs Hauptportal gelangt man ins Vestibül, dessen Fußboden mit dunklem Marmor ausgelegt ist. Es folgt der Paradesaal mit einer breiten Marmortreppe und Platz für 1400 Zuschauer. Der Kronleuchter erinnert an eine edelsteinbesetzte Tjubetejka. Die sechs Foyers, zwei auf jeder Etage, die Taschkent, Samarkand, Buchara, Termiz, Chiwa und Fergana gewidmet sind, sind sehenswert. Aus jedem dieser Gebiete kamen Meister, die nach alten lokalen Traditionen die Räume mit Alabasterschnitzereien ausgestalteten. Das Taschkenter Foyer ist mit großen Sonnenscheiben, wie man sie auch auf der Susani-Stickerei findet, verziert. Das Bucharer Foyer erinnert an den weißen Saal des letzten Emirs von Buchara und trägt ein subtiles Pflanzenmuster. Im Termiz-Foyer wurden mittelalterliche Ornamentmotive aus dem Palast des Herrschers von Termiz verwendet. Im Chiwaer Foyer finden sich geschnitzte Stuckpaneele und Ornamente der Kachelverkleidungen und Holzschnitzerei Chi-was
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